Weblog der Malteser in Deutschland

Zu Gast im Tagestreff – im Frühstadium ideal

MalTa-Screenshot

Das hat sich im Tagesbetrieb dort schon nach wenigen Monaten gezeigt. Alle Gäste kommen gern, und den meisten geht es besser als früher: Sie sind fitter, wacher und aktiver. Das MalTa in Bottop ist ein Tagestreff für Demenzkranke im Frühstadium –ein so genanntes niedrigschwelliges Angebot, das sich auch mit Pflegestufe 0 finanzieren lässt.Wie funktioniert der Treff? Mit einem klar strukturierten Tagesplan mit vielen Aktivitäten, individuell ausgerichtet auf die Fähigkeiten und Wünsche der Gäste. Dazu gehört die tägliche Runde „Mensch ärgere dich nicht“ ebenso wie Zeitunglesen, Musizieren und Werken. Im Sommer wird Boule gespielt oder der Garten gepflegt und im ganzen Jahr gehören das Vorbereiten gemeinsamer Mahlzeiten, das Eindecken und der Abwasch selbstverständlich mit dazu. Alles nach dem Motto: Jeder kann, keiner muss. Der Treff ist auch Anlaufstelle für Angehörige und Interessierte: Es gibt Infoabende und die Möglichkeit, sich auszutauschen.

Das „MalTa“ orientiert sich bei der Milieugestaltung und dem Umgang mit Demenzkranken an der palliativen Philosophie nach „Silviahemmet“ – der 1997 von Königin Silvia gegründeten Stiftung, mit der die Malteser seit einigen Jahren kooperieren. Im Zeichen dieser Verbundenheit reist die Nichte der Königin am 5. Dezember 2013 nach München, um dort die nächste Tagesstätte der Malteser für demenziell Erkrankte im Anfangsstadium zu eröffnen. Das MalTa München steht übrigens unter der Schirmherrschaft des Schauspielers von Friedrich von Thun.

Das Bottroper Beispiel zeigt, dass dies der richtige Weg ist. Die Malteser werden ihn weiter gehen.

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Geschrieben von Katharina von CroyDruckversion


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