Weblog der Malteser in Deutschland

Sinn und Hoffnung: Ulrike Kriener unterstützt Hospizarbeit

Ulrike Kriener ist Schirmherrin der Malteser Kinder- und Jugendhospizarbeit in Deutschland.

Ulrike Kriener ist Schirmherrin der Malteser Kinder- und Jugendhospizarbeit in Deutschland.

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht“, schrieb der tschechische Autor und Präsident Vaclav Havel. Wie treffend, obwohl doch ursprünglich nicht darauf gemünzt, ist dies für die Hospizarbeit.

Die Zeit der Hospizarbeit ist gekommen, wenn das Sterben feststeht, aber das Leben doch noch weitergeht. Insofern lebt die Hospizarbeit nicht von der Wette auf den Ausgang, sondern vom Vertrauen auf ein gutes Ende – am besten im eigenen Zuhause, im Kreise der Lieben und ganz sicher in Würde. So gibt und nährt sie die Hoffnung und ist Teil des Lebens.

Die Schauspielerin Ulrike Kriener hat vor 21 Jahren selbst ihr Kind verloren und bringt den Sinn der Hospizarbeit auf den Punkt: „Besuche ich heute die Hospizdienste der Malteser, rühren mich gerade die Schicksale der Eltern besonders an. Denn Sie wissen, dass Ihr Kind sterben wird. Deshalb möchten Sie ihm die Zeit, die es noch lebt, so schön wie möglich machen.“ Die verbleibende Zeit so gut wie möglich zu machen – die Gewissheit, dass darin mehr Sinn liegt als vor dem Unausweichlichen zu erstarren, treibt viele haupt- und ehrenamtliche Malteser in der Hospizarbeit, Palliativversorgung und Trauerbegleitung an.

Gerade weil keiner von uns weiß, wie lang diese Zeit sein wird, ist Hospizarbeit keineswegs nicht nur etwas für die allerletzten Wochen. Die Zeit für die einfühlsame Begleitung der unheilbar kranken Menschen und ihrer Angehörigen kommt, wenn diese gebraucht wird. Je frühzeitiger diese Unterstützung greift, umso spürbarer kann sie entlasten, stützen und lindern.

Ulrike Kriener ist längst nicht mehr nur „Betroffene“, sondern engagierte Schirmherrin für die Kinder und Jugendhospizdienste der Malteser. Anlässlich des Welthospiztages (am 13. Oktober) und des Deutschen Hospiztages am 14. Oktober erinnert sie für die Malteser auch daran, dass auch die unentgeltliche Bereitschaft der Hospizhelfer, sterbenskranke Menschen in ihren Familien zu begleiten, Kosten verursacht, die nur durch Spenden gedeckt werden können.

Jede Spende hilft, den verbleibenden Tagen der betroffenen Menschen mehr Leben zu geben – das stiftet Sinn.

Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V., Spendenkonto: 1012403, Bank für Sozialwirtschaft, BLZ: 37020500
Oder spenden Sie direkt und sicher online.

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Geschrieben von Dirk BluemkeDruckversion


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