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Im Krankenhaus betreut statt verloren: WDR berichtet über Demenzstation der Malteser in Köln

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Alltag auf der Demenz-Station Silvia im Malteser Krankenhaus St. Hildegardis Köln (Quelle: WDR Westpol)

Für Menschen mit einer Demenz ist die Welt ohnehin schwer zu begreifen. Wenn Sie dann auch noch ins Krankenhaus müssen, wird es richtig schwierig: Die fremde Umgebung, ungewohnte Abläufe und fremde Gesichter wirken bedrohlich. Anders im Malteser Krankenhaus St. Hildegardis in Köln. Dort orientieren sich Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte am Konzept der schwedischen Silviahemmet-Stiftung, die von Königin Silvia ins Leben gerufen wurde. Hier wird besondere Rücksicht genommen auf die Patienten, die auf den normalen Krankenstation viel zu oft verloren sind.

Was zu der besonderen Betreuung beiträgt, zeigt ein Beitrag des TV-Magazins WESTPOL des WDR-Fernsehens (ausgestrahlt am 2. Februar 2014).

Nur etwa 20 von 2000 deutschen Kliniken haben eine spezielle Demenzstation – und die 2009 eröffnete Demenzstation „Silvia“ im Malteser Krankenhaus St. Hildegardis ist die weltweit erste Station in einem Akutkrankenhaus, die nach dem viel beachteten Silviahemmet-Ansatz arbeitet. Derzeit wird 2009 eingeführte Konzept auch wissenschaftlich evaluiert, um die Betreuung noch besser auf die besonderen Bedürfnisse von an Demenz erkrankten Patienten zuschneiden zu können.

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Geschrieben von Dr. Ursula SottongDruckversion


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